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Freitag 25. September 2020

Mit einem Kommunikationskonzept die Positionierung positiv beeinflussen.

Corona hat vieles verändert und andere Entwicklungen beschleunigt. Insbesondere die Kommunikation und ein verändertes Kauf- und Nutzerverhalten von Kunden. Digitalen Möglichkeiten für Unternehmen erhalten spätestens jetzt eine allgemeine Relevanz und einen großen Schub. Welche Zusammenhänge zwischen Positionierung, Kommunikation und Zielgruppe sind erkennbar, und müssen wir Positionierung daher neu denken?

Ein Rückblick zum Vortrag am 01.09.2020 des 35. FORUM Ahrensburger Unternehmen. Initiiert von der Wirtschaftsförderung Ahrensburg initiiert in den Räumlichkeiten der März Network Services GmbH.

 

Ein Blick in die Historie der Digitalisierung in der Kommunikation ermöglicht uns ein Verständnis für die Zusammenhänge der Entwicklungen der daraus ergebenden neuen Möglichkeiten zu erlangen:

Die Verwertung von Informationen kann eine Positionierung positiv beeinflussen.

Die Nutzung digitaler Kanäle in der Kommunikation ermöglicht eine hohe Reichweite. Denn die Zielgruppe ist überall und die Resonanz der Kommunikation ist auswertbar. Die Zielgruppe ist zum Sender von Informationen geworden:

  • Nutzerverhalten der Webseite oder der Social Kommunikation
  • Kaufverhalten in Onlineshops
  • Bedürfnisserkennung durch Dialogmarketing
  • Nutzungsanalysen von z.B. APPs oder LogIn Bereiche
  • u.v.m.

Die Analysen und Verwertung dieser Informationen ermöglichen eine zielgenaue Kommunikation, die eine Zielgruppe zum Unternehmen führen und neue Geschäftsmodelle oder Bedürfnisse entdecken kann.
Dieses Monitoring kann zu einem Wettbewerbsvorteil werden, in dem der eigenen Markt frühzeitig mit gestaltet werden kann – und nicht erst reagiert werden muss, wenn sich diese bereits verändert hat.

Positionierung, Kommunikation und Design stehen in enger Beziehung zueinander – und sollten daher im Zusammenhang in einer Kommunikationskette betrachtet werden.

Die Positionierung bleibt immer der beständige Kern – Mission, Vision und Werte werden bei der Unterscheidung im Netz wichtiger. Das führt zu einer klareren Differenzierung und macht uns mit unserem Angebot weniger Vergleichbar.

Die Kommunikation setzt mehr und mehr Kenntnisse und Umgang von Analysen und Systemen voraus. So können wir eine höhere Reichweite in der Kommunikation erlangen und diese an definierten Punkten analysieren.

Das Design bleibt die erste Wahrnehmungsschnittmenge zum Kunden und ist Ausdruck von Qualität des Angebots. Mit der Vielzahl der Kommunikationsmittel wird es vereinfacht und flexibler an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppentypen anpassbarer. Differenzierteres und konsistenteres Design vermittelt über die vielen Kanäle hinweg eine stärkere Differenzierung und qualitative Aussagekraft der Botschaft. Design erhält eine strategischen Komponente.

Eine Betrachtung dieser Kommunikationskette bietet somit entscheidende Vorteile:

  • Planbarkeiten durch Insights
  • Verbesserte Anpassungsfähigkeit
  • Potenziale für Entwicklungen

 

Das Fazit:
Die Eigenschaften digitaler Möglichkeiten können die Positionierung stärken und/oder weiterentwickeln. Denn die Zielgruppe ist Sender von Informationen – und in deren Analyse steckt Entwicklungspotenzial.

Jan Brügmann